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Schloss Köpenick

Das Barockschloss auf der Schlossinsel

Schloss Köpenick liegt in der Nähe der Mündung der Dahme in die Spree auf einer Insel in der Dahme, nicht weit entfernt vom Köpenicker Kern mit seinem Rathaus. Auf der Schlossinsel findet man das einzig original erhaltende Barockschloss Berlins.

 

Das Schloss Köpenick wurde in der Zeit von 1680 bis 1690 nach Plänen der Architekten Rutger von Langerfeld und Arnold Nehring für den späteren Preußen-König Friedrich I erbaut. Die kunstvollen Stuckarbeiten des italienischen Meisters Giovanni Caroveri gelten als einmalig nördlich der Alpen. Die Schlosskirche stellt zudem den ersten sakralen protestantischen Bau der Mark Brandenburg dar. Die Hohenzollern nutzen die Schlossanlage als Sommerresidenz und Jagdschloss.

 

Von 1749 bis 1782 war das Schloss der Witwensitz der Prinzessin Henriette Marie, bevor es dann durch den Hofkartographen Schmettau 1804 erworben wurde. Er gestaltete den Schlosshof neu und ließ den heutigen englischen Landschaftspark anlegen. Später diente das Schloss sogar noch als Gefängnis.

 

Seit den 1960er dient der Bau als Herberge für das Berliner Kunstgewerbemuseum (Ost). Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz lies das Schloss renovieren und machte es zum "Museum für Raumkunst" der Staatlichen Museen zu Berlin mit wertvollen Exponaten aus Renaissance, Barock und Rokoko.

 

Man kann regelmäßig klassische Konzerte im Aurorasaal des Schlosses besuchen. In der Schlosskirche finden neben Orgelmusik auch einen Reihe von Konzerten statt. Mehr Informationen zu Schloss Köpenick unter: Kunstgewerbemuseum Köpenick

 

 

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